SYNOPSIS

Zwei Jahre, in denen die Welt aus den Fugen zu geraten scheint: Klimakrise, Brexit, Gelbwesten-proteste auf Frankreichs Straßen, der brennende Amazonas-Regenwald… Aber nicht nur eine neue Riege populistischer Führer wie Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro fordern das

Establishment heraus, auch eine neue Generation rebellischer Jugendlicher, angeführt von der Klimaaktivistin Greta Thunberg, drängen in die Öffentlichkeit.

Als Klaus Schwab Greta Thunberg einen Brief schreibt, beginnt ein Dialog zwischen den Generationen der Hoffnung gibt.

Trägt die Vision von Prof. Klaus Schwab Früchte und das WEF kann zur Lösung der globalen Probleme beitragen? Oder ist es Teil des Problems und dient schlussendlich doch nur den Eigeninteressen der globalen Elite?
 
 
„Reden und reden lassen ist
absolut notwendig für den Zusammenhalt in unserer Welt“.


Klaus Schwab,
founder of the WEF

 
„Unsere Bewegung ist stark, weil
sie den Mächtigen vor Augen führt, dass sie ihre Kinder im Stich lassen. Es ist an der Zeit, dass alle, einschließlich
Sie selbst, endlich reagieren.“


Brief von Greta Thunberg an

Klaus Schwab, Gründer des WEF

 

DIRECTORS NOTES

Wie ist dieser Film entstanden, wie hast du einen so beispiellosen Zugang erhalten?

Anfang 2017 kam Christian Beetz auf mich zu, ob ich mir vorstellen könne, einen solchen Film zu drehen, weil ich bereits zu ähnlich komplexen Themen gearbeitet hatte. Ich traf Klaus Schwab, den wohl einflussreichsten und vernetztesten Mann der Welt – den doch niemand wirklich kennt. Zunächst war ich skeptisch: Was genau macht das WEF, was machen „die da oben“ hinter verschlossenen Türen und gibt es konkrete Ergebnisse oder nur viel Gerede? Ich war gespannt zu hören, welche Vision ihn vor 50 Jahren trieb, als er mit all dem begann und ob seine Idee gescheitert ist oder doch weiter besteht.

Der Dokumentarfilm ist ein intimer Blick hinter die Kulissen dieser Elite-Organisation. Es müssen ja einige Grundregeln vereinbart worden sein. Was konntest Du aushandeln, und was war für deine Kamera strengstens verboten?

Ich habe Prof. Schwab in meinem ersten Gespräch gesagt, dass ein solcher Film nur dann für das Publikum spannend ist, wenn sie hinter die Kulissen  blicken können. Wir durften zwar fast überall drehen,


wir spürten das Vertrauen, das man uns entgegenbrachte. Ich war dabei als Klaus Schwab Donald Trump, Emmanuel Macron und Theresa May empfing, doch in den wirklich wichtigen Momenten wurde ich nach wenigen Minuten gebeten den Raum zu verlassen. Also schrieb ich nach Davos, Prof. Schwab eine E-Mail, dass es schwierig für mich sei, so weiterzumachen. Nur 30 Minuten später bekam ich eine Antwort: Er verstand meine Bedenken, entschuldigte sich und erklärte, dass er in Zukunft sein Bestes geben würde, die Gegenseite zu bitten, die Anwesenheit einer Kamera zu tolerieren. Und er hat Wort gehalten.

Ihr Film „The Forecaster“ hat sich ebenfalls mit einem starken Protagonisten in der Weltwirtschaft beschäftigt. Was zieht dich bei solchen Themen an?

Ich glaube, dass wir uns an einem wichtigen Punkt der Geschichte befinden. Die Elite, das Establishment wird abgewählt, Menschen wie Jair Bolsonaro und Donald Trump tauchen auf und werden gewählt. Doch dieser Film macht es dem Zuschauer nicht leicht. Wir werden mit unseren eigenen Vorurteilen konfrontiert. Die Elite, der man im Film begegnet, ist manchmal gar nicht so Böse, wie wir glauben. Wir 

begegnen dort guten wie schlechten stellt der Film die Frage: „Gibt es nicht vielleicht doch einen Mittelweg, indem wir eher aufeinander zugehen, als uns voneinander zu entfernen?

Ich war überrascht, dass du Herrn Schwab in einem Interview persönlich so heftig wegen seiner Beziehung zu Monsanto kritisiert hast. Wo und wie ziehst du die Grenze zwischen strengem Kino-Vérité und der tatsächlichen Auseinandersetzung mit deinen Figuren?

Das ist eine sehr gute Frage. Ich musste es tun, damit die Zuschauer sehen, dass ich die gleichen Bedenken habe wie sie. In diesem Interview haben wir uns alle verletzlich gemacht. Ich stottere, die Kamera zittert und Prof. Schwab sucht nach Worten. Diese Situation zeigt Klaus Schwab in einem verwundbaren Moment… Von diesem Moment an lässt sich der Film Zeit, einige Projekte des Weltwirtschaftsforum kennenzulernen. Er zeigt Mitarbeiter des WEFs wie Dominic Waughry und Murat Sönmez , die versuchen, die Welt zu verändern.  Wir lernen Menschen kennen, die eigentlich zur Elite gehören, und die überall auf der Welt gerade abgewählt wird.  Und der Film stellt die Frage: „Wollen wir das wirklich?  Sollten wir nicht einen zweiten Blick wagen? Der Film bietet diesen zweiten Blick. 

CAST UND
CREW

MIT
Prof. Klaus Schwab
Jennifer Morgan
Murat Sövnmez
Dominic Waughray
Greta Thunberg
und vielen mehr

REGIE
Marcus Vetter

BILDGESTALTUNG
Georg Zengerling


MONTAGE
Marcus Vetter, André Nier
Ana R. Fernandes
Michele Gentile

MUSIK
Marcel Vaid

HERSTELLUNGSLEITUNG
Kathrin Isberner
Sereina Gabathuler

PRODUCER
Georg Tschurtschenthaler
Caroline Schaper
Bettina Walter 

KOPRODUZENTEN
Karin Koch
Marcus Vetter

PRODUZENT
Christian Beetz

PRESSEZITATE

CREDITS

“The Forum is great cinema that at the same time permits reflection upon political realities and entanglements.”

Leena Pasanen (Artistic Director Dok Leipzig)

“Zusammen mit der Sequenz zu Bolsonaro sind die Szenen aus Treffen Arafat/Peres der zweite Grund, der schon ausreichen würde, um den Film „Das Forum” zu einem sehenswerten Dokumentarstück werden zu lassen.”

Carsten Knop (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Eine gebrueder beetz filmproduktion,
n Koproduktion mit Dschoint Ventschr Filmproduktion, Filmperspektive, SWR, BR, HR,
SRF SRG SSR, VPRO

“Obwohl “Das Forum” von der Ästhetik her wie ein Fernsehformat herkommt, passt der Film zum Auftakt ganz gut, denn die Anliegen des Forums sind ähnliche wie die des Dok Leipzig: Andere Sichtweisen entdecken, Meinungen und Lebensrealitäten aus anderen Ecken der Welt hören, interessante Persönlichkeiten kennenlernen.”

Juliane Streich (Freie Presse)

​”an intricate web of facts, snippets of conversation, ideas and well-driven points reminding us that nothing is black-and-white and that, despite the Nestles and Bolsonaros of this world – or rather because of them – the World Economic Forum is a crucial platform through which it is maybe, just maybe, still possible to improve the state of the world”

Vladan Petkovic (Cineuropa)

In Zusammenarbeit mit ARTE, SVT, VRT, NRK, DR, Channel 8, TV3, Against Gravity, Motto Pictures und der EBU

Unterstützt von MFG Baden-Württemberg, Medienboard Berlin-Brandenburg, Bundesamt für Kultur (BAK) Schweiz, Zürcher Filmstiftung, and Creative Europe – MEDIA Programme of the European Union

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Rise And Shine Cinema UG
Daisy Neu
Schlesische Str. 29/30
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